Donnerstag, 25. August 2011

Rezension - Rotten little Animals - Kevin Shamel


·  Broschiert: 80 Seiten
·  Verlag: Voodoo Press (15. März 2011)
·  Sprache: Deutsch
·  ISBN-10: 3950270140
Kurzbeschreibung
Tiere sind auch nur Menschen! Und das Verrückte daran ist, dass sie ein eigenes Kino betreiben. Sehen Sie was passiert, wenn eine tierische Filmcrew einen menschlichen Jungen entführt und einen Film über diese Entführung dreht. Lesen Sie Dinge über die Natur, die gar unnatürlich sind. Fürchten Sie ihre Tiere von diesem Tage an. Zombie-Katzen Angriffe, Schießereien, Puppentheater im Drogenrausch, explosive Autoverfolgungsjagden, Kamera Hühner, Fledermaus Akrobaten, wilder Sex, Martini Partys, Rotten Little Animals ist eine verrückte Reise durch die Underground Tier Filmszene und ihren Weg nach ganz oben.

Cover:
Das Cover zeigt eine Ratte (sicher die Hauptfigur Regisser Stinkin´Rat) die auf einem Regiestuhl sitzt und ein Megaphone in der Pfote hält. Das Buch ist komplett schwarz. Finde ich ziemlich düster, aber doch auch irgendwie passend.
Meine Meinung:
Also für empfindliche und schwache Nerven ist die Geschichte nicht gedacht, wer sich nicht mit der Väkalsprache etc. anfreunden kann ist bei diesem Buch falsch.
Snuff-Regisseur Stinkin' Rat (eine Ratte, die bei jeder Aufregung überall kleine Kothäufchen verliert) ist mit seiner  Filmcrew aus Kamerahühnern und anderen tierischen Mitwirkenden (z.b. Dirty Bird der ständig betrunken ist und seinen Schließmuskel nicht mehr unter Kontrolle hat) gerade dabei seinen neuen Film mit Zombie Katzen zu drehen (natürlich mit jeder Menge Blut und vielen durch die Luft fliegenden Innereien), als ihm auffällt das sie von einem Jungen beobachtet werden. Dies  können die Tiere natürlich auf keinen Fall durch gehen lassen, denn sie haben das Gesetz, das kein Mensch jemals erfahren darf, das die Tiere sprechen können. Aber was sollen sie nun mit dem Mensch anstellen? Töten?
Nein, die Tiere beschließen den Menschen zu entführen und einen Film darüber zu drehen. Der Junge soll dann als krönender Abschluss des Films getötet werden…
Es gibt jede Menge blutige Kämpfe, Fäkalien, Drogen, Martinipartys, etc. teilweise schon fast zu anschaulich beschrieben. Auch wenn ich normalerweise nicht so für solche Art von Buch bin, hat mir das lesen sehr viel Spaß gemacht und hat mir sogar hier und da mal ein schmunzeln ins Gesicht gezaubert.
Mein Fazit:
Ich kann das Buch jedem der auf Zombie – Katzen, Fäkalsprache und Snuff Filme steht nur empfehlen.
Der Autor:
Kevin Shamel ist ein Bizzaro Autor. Er verbringt seine Tage damit, durch das Fenster seines Spukhauses, das im Nordwest Pacific der USA liegt, die draußen befindlichen Lebewesen anzustarren.
Seine Familie duldet seine Erzählungen, sein motorisches Mundwerk und seine lebhafte Fantasie.
Mehr über seine Werke, Nachrichten, Links etc findet man auf seiner Homepage shamelesscreations.com

Vielen herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar geht an Voodoo Press e.U.

Kommentare:

  1. Das Fazit, das Buch jemandem zu empfehlen, der auf Snuff-Filme steht, ist -pardon- völlig daneben. Snuff-Filme an sich sind weder lustig noch bizarr, sondern ein Verbrechen. Das Buch hingegen verarbeitet das Thema zynisch mit einem fabulösen Blick auf die Filmwelt, was nichts, wirklich nichts mit dem Konsum echter, illegaler Snuff-Filme zu tun hat.

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  2. Schöne Rezension, aber ich glaube das Buch ist nichts für mich.
    Ganz liebe Grüße- Lisa

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